1000 € für jeden – das BGE

1000 Euro für jeden, vom Baby bis zum Millionär – und das vom Staat ohne jede Bedingung, ein Leben lang. Utopisch? – Nein, realistisch!

Abhängigkeiten werden aufgelöst, ein immenses kreatives human  Potential wird freigesetzt und unsere Volkswirtschaft wird einen enormen Schub bekommen, sind die Angangshürden erst einmal genommen.

Das bedingungslose Grundeinkommen zur lebenslangen Sicherung der Existenz mit Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ist jetzt schon finanzierbar: die heutigen Sozialausgaben/Transferleistungen) betragen pro Kopf/Jahr heute schon ca. 10.000,00 €. Dazu kommen Verwaltungskosten/Subventionen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Subventionen von maroden Firmen und Branchen und immense Verwaltungskosten durch Angestellte, die die menschenverachtenden Sozialgesetzt kontrollieren. Harz IV. Bafög, Kindergeld, Elterngeld, Wohngeld, Kurzarbeitergeld würden wegfallen, ab einem bestimmten Einkommen das BGE wieder als Steuereinnahmen zurückfließen. Eine Umverteilung findet statt, auch von Arbeit – denn Arbeit für alle, das ist heutzutage utopisch!

1000,00 € für jeden, die ohne Antrag jeden Monat auf das eigene Konto fließen, auch für Kinder. Härtefallregelungen für Zusatzaufwendungen wie teurer Wohnraum in Ballungsgebieten kann mit Wohngeld aufgestockt werden, ebenso Mehraufwendungen für Behinderte. Ein intaktes Wohnumfeld für jeden und nicht die Innenstädte für Luxus-Verdiener, neben Autobahnen, Bahnlinien, Flughafenschneiden und Sondermülldeponien das Slum-Potential für Menschen 2. Klasse.

GG Art. 1 Abs. (1)

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.

Es muss vorbei sein das Gesetzte aus dem SGB II und III das GG aushebeln auf Kosten der unteren Bevölkerungsschichten. Wenn wir nicht mehr wollen, stehen alle Maschinen still.

Art. 1 GG fängt bei der Selbstachtung an. Selbstachtung bedeutet, sich nicht ausnutzen zu lassen.

Wir haben nur eine einzige Ressource, und das ist unser Leben. Und das BGE löst Abhängigkeiten auf, und genau das ist der Grund, warum sie es uns nicht geben wollen.

Denn unsere Verwalter empfinden sich nicht als Verwalter, die für uns machen, sondern als Machthaber, die über uns Macht ausüben. Flache Hierarchien würden die Schere zwischen Arm und Reich wieder schließen.

Statt Verwaltungsblase, HarzIV-Knebel-Almosen und überdimensionierten Subventionen für Missmanagement wird jedem einzelnen Bürger die Freiheit gegeben, sich wieder als Gottesgeschöpf mit dem natürlichen Recht auf Leben, Würde und Natur zu besinnen.

Die Frage wird heißen:

Wie bekommt man Politiker dazu, auf Machtgehabe zu verzichten?

Freiheit bedeutet Eigenverantwortung, sich für sein Leben die Sinnfrage stellen, es selbst in die Hand nehmen und eine neue Richtung einschlagen, seines Glückes Schmied selbst sein. Unabhängig von Eltern, Ehepartner oder Arbeitgebern wenn die Existenz bedingungslos gesichert ist, können wir ihnen dann auf gleicher Augenhöhe gegenübertreten.

Die Frage wird heißen: Was macht Arbeit attraktiv! Wo möchte man denn gerne Arbeiten? – Da, wo die Arbeit Spaß macht, wo es gemütlich ist, wo man sich wohlfühlt und gerne hingeht. Hetze, Druck, Mobbing, Fremdbestimmung und Niedriglohnsektor und 3. Schicht braucht kein Mensch. Und wirklich notwendige, unattraktive Arbeiten müssen eben mit besserer Bezahlung attraktiv gemacht werden. Die Wertschätzung einzelne Berufe wird sich erhöhen, die Arbeitsbedingungen sich verbessern. Der Arbeiter an sich bekommt schon mehr Wertschätzung. Die Arbeit wird sich besser verteilen und finanzielle Anreize zu einem höheren Lebensstandard führen. Denn ohne Arbeiter keine Arbeit und auch keine Chefs. Und die Gewerkschaften sichern uns mit dem Mindestlohn, dass nicht die Unternehmer das BGE für sich abschöpfen werden. Die Konzepte werden sein: Arbeitnehmerbildung, -mitbestimmung, -gewinnbeteiligung und flache Hierarchien.

Abhängigkeiten werden aufgelöst. Zeit oder Geld – Was ist mir wirklich wichtig?

Keine Sorge: Der Mensch ist von Natur aus so angelegt, dass er aktiv sein möchte und etwas bewegen möchte, dass er sich und damit seine Umgebung entwickeln möchte. Er ist auf Evolution ausgerichtet, wird nie restlos zufrieden sein. Genug Menschen werden sich immer noch ein (besseres) Auto, einen (längeren) Urlaub, ein (größeres) Haus wünschen. Auch nicht jeder möchte sich stetig bilden. Es gibt Menschen, die arbeiten gerne in der Produktion, als Reinigungskräfte oder in der Pflege, wenn sie denn die Anerkennung und Wertschätzung bekommen, die sie verdienen und den Freiraum, dass ihnen die Arbeit auch Spaß machen darf. Arbeit gibt Sinn, Anerkennung und soziale Kontakte. Arbeit strukturiert den Tag und erweitert den Horizont.

Wir werden arbeiten wollen – und wenn es ehrenamtlich ist.

Was ist aber mit denjenigen, die den Anschluss schon längst nicht mehr schaffen und wirklich nichts tun werden? Deren Anteil ist so harmlos im Vergleich zu den Folgen der Finanzblasen, die in immer kürzeren Abständen unsere Volkswirtschaften erschüttern. Alle Faulenzer zusammen können nicht so schlimme Auswirkungen haben, wie Bänker ohne humanistische Werte oder Politiker, die sich nicht mehr als Volksvertreter begreifen.

Selbst wenn Alkohol- und Drogenkonsum für kurze Zeit ansteigen würden, der Lebensüberhaltungstrieb des Menschen würde die freisetzenden Mittel schnell in eine zukunftsgerichtete Aktivität lenken wollen. Hilfestellung muss auch attraktiv präsentiert werden.

Dann müssen eben die Verwaltungsangestellten, die bisher die Harz IV- Gesetze kontrolliert haben, auf die Straße gehen und den Menschen, die in 3. Generation schon nichts mit ihrer Freiheit anfangen können, attraktive Hilfsangebote machen. Denn auch Hilfsangebote dürfen nicht unter mit Druck aufgezwungen werden.

Worauf wollen wir warten, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, immer größere Teile der Bevölkerung Verslummen, die Ghettos sich verstärkt, bis die Missstände unsere ganze Gesellschaft in ihren Fundamenten erschüttert? Das Zukunftsangst und Burn-out weiter um sich greifen, die Familien noch schneller zerbrechen und noch mehr Menschen aufgeben? Dass Fremdenhass steigen und die Rate der Kindesmisshandlungen noch schneller steigen? Der Druck muss aus unserer Ellebogen- Gesellschaft genommen werden,

1000 € monatlich, ein Leben lang, wird die Welt verändern! Das Potential, das damit freigesetzt wird, ist immens. Es wird unsere ganze Volkswirtschaft voranbringen. Sich zu engagieren in Bildung, Forschung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Ehrenamt, Familie, Gesundheit, Ökologie, Politik. Das wird sich nun jeder leisten können – wirklich jeder!

Werte wie Wirtschaftlichkeit und Wirtschaftwachstum als oberste Gebote werden hinterfragt werden. Ebenso Gewinnmaximierung statt –optimierung. Optimal für alle beteiligten Menschen und die Umwelt ist etwas anderes, als das was heute praktiziert wird. Das Management wird sich der Herausforderung stellen müssen, auf seine menschlichen Qualitäten hin geprüft zu werden. Ihre Gehälter werden wieder in Relation zur Verantwortung gestellt, die sie zu tragen bereit sind. Werte werden sich verschieben und auch die Maßstäbe.

GG Art. 14 Abs. (2)

Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

Wir wollen die Unternehmer nicht von ihrem Eigentum an den Produktionsmitteln enteignen, wir wollen sie nur an ihre Verantwortung erinnern.

Die Frage wird hießen:

Wie bekommt man Unternehmer dazu, auf Gewinnmaximierung zu verzichten?

Auch dem Sozialneid werden wir uns stellen müssen. Aber der wird schnell bedeutungsloser. Gleichheit wird hergestellt wenn jeder Bürger ohne Bedingung das gleiche Grundeinkommen bekommt. Wer dann noch arbeitet hat dann eben mehr. Es wird immer Menschen geben, die sich Auto, Handy, Eigenheit um Urlaub wünschen. Aber Arbeit muss attraktiv sein. Wenn ich gerne arbeite und gönne ich auch meinem Nachbarn sein Nichtstun, Hauptsache, er lässt mich arbeiten.

Das gesellschaftliche Leben wird sich bereichern durch eine kulturelle und politische Vielfalt, das Straßenbild sich verändern.

Hausfrauen und Rentner werden sich neu begreifen und nicht mehr übersehen werden können.

In kinderreichen Familien werden sich Eltern wieder ihren Kindern widmen können und nicht nur mit kochen, waschen und putzen beschäftigt sein. Jedes Kind wird ein eigenes Zimmer haben können.

Alternative Lebensformen haben eine Chance. Wer ein Stückchen Land beackern und in einer Tauschwirtschaft leben will, wird sich seine Welt erschaffen können. Das geht bisher nur über Selbstausbeutung, denn ohne Geld lässt es sich in Deutschland nicht leben.

Die Tür zum Paradies wird aufgestoßen – es ist mehr drin, als wir glauben.

Unser Potential schlummert vor sich hin, gefesselt von den Zwängen des Überlebens und einer Zukunftsangst, die wie Fuß- und Handfesseln unseren Radius auf ein Minimum beschränken und ein Klassenbewusstsein fördern, welches nur sozialen Unmut und Politikverdrossenheit hervorbringt. Jetzt ist die Zeit reif um aufzuwachen und aufzustehen!

Ein bedingungsloses Grundeinkommen als das Schwert, das den Gordischen Knoten einer vermurksten Gesellschaft und einer vermurkster Politik durchtrennen wird. Wir können auf einer neuen Basis neu anfangen mit den Erfahrungen von heute.

Brot und Spiele für jeden, nicht nur für Finanzspekulanten. Wir werden uns aussuchen können, auf welchem Spielfeld wir spielen wollen.

Wir sind nicht allein, wir sind viele. Wir sind das Volk und wir sind die Stimme. Sind wir uns einig, kann keiner an uns vorbeischauen. An allen Ecken brodelt es und das nicht nur unter der Oberfläche. Immer mehr Menschen stehen auf. Die Zeit ist reif. Wir brauchen nur den Mut zu sagen: Jetzt!

In der Schweiz ist  eine Volksabstimmung zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen geplant. Die Realität ist näher als wir glauben. Erst einmal eingeführt, wird es über die Grenzen schwappen und sich vervielfältigen. Globalisierung im Guten.

GG Art. 20, Abs. (2)

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

Ein Land muss das Erste sein. Deutschland war schon so oft die Vorreiter, warum nicht auch hier. Was bei uns geht, geht woanders erst recht. Und was in unserem Kopf passiert, passiert auch bald in der Realität!

GG Art. 2, Abs. (2)

Kein anderes Gesetz oder juristisches Beiwerk darf dieses Grundgesetz aushebeln! Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Und das man in unserer Gesellschaft ohne Geld nicht leben kann, hat auch jeder das Recht auf Geld: Das BGE ins GG.

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